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Projekte
 


 

Interreg-Projekt I-Cult

Das Kulturerbe des gemeinsamen Grenzraums Südböhmen, Vysočina, Südmähren und Niederösterreich steht im Mittelpunkt dieses Projekts. Die tschechisch-niederösterreichische Museumslandschaft soll für Besucherschaft und Bewohnerschaft der Grenzregion attraktiver und zugänglicher gestaltet und vermittelt werden.

Schwerpunkte sind:

Zur Vermittlung des niederösterreichisch-tschechischen Grenzraums wird speziell eine von und für Jugendliche und junge Erwachsene getroffene Auswahl an Sehenswürdigkeiten und Museen in der AREAacz präsentiert

  • wissenschaftliche Aufarbeitung regionaler Spezifika in Expertengruppen
  • grenzüberschreitende Fachtagungen
  • Präsentationen in Ausstellungen
  • Publikationen zu den Themenfeldern:
    • Bau(t)en und Leben im Mittelalter
    • Leben und Bräuche im Grenzraum
    • Glasherstellung und Geschichte der Grenze
       
  • DETAILS ZUM PROJEKT

I-Cult

Projektpartner:

Südböhmischer Kreis (Lead), Vysočina Museum Třebič, Regionální muzeum v Mikulově, Jihomoravské muzeum ve Znojmě, Donau Universität Krems, MAMUZ, Stadtgemeinde Retz und Museumsmanagement Niederösterreich.

Förderprogramm Interreg V-A Österreich - Tschechische Republik, finanziert aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.

Projektlaufzeit bis 2020

Heritage SK-AT

Projektpartner: Selbstverwaltungskreis Bratislava (Lead), Kleinkarpatisches Volksbildungszentrum Modra, Kleinkarpatisches Museum Pezinok, Marktgemeinde Jedenspeigen, Kulturvernetzung Niederösterreich und Museumsmanagement Niederösterreich.

Förderprogramm Interreg V-A Slowakei - Österreich, finanziert aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.

Projektlaufzeit bis 2020

 


Interreg Projekt Heritage SK-AT

Das Museumsmanagement arbeitet im grenzüberschreitenden Projekt Heritage SK-AT mit niederösterreichischen und slowakischen Partnern zusammen. Mit vielfältigen Aktivitäten haben wir uns zum Ziel gesetzt, das kulturelle Erbe der gemeinsamen Region zu erforschen, zu digitalisieren, zu präsentieren und weiterzutragen.

Schwerpunkte sind:

  • Digitalisierung und Webpräsentation von traditionellen Handwerks- und Mustersammlungen
  • Ausstellungen in Schloss Jedenspeigen und im Herrenhaus Modra
  • grenzüberschreitende Fachtagungen
  • grenzüberschreitende Tage der offenen Ateliers
  • gegenseitiges Kennenlernen der Institutionen und Museen
  • Feste und Präsentationen rund um die Themen Weinbau, Obstkulturen, handwerkliche Traditionen


Details zum Projekt

MuseumsMenschen

Ein Projekt der Donau-Universität Krems in Kooperation mit dem Museumsmanagement Niederösterreich und den zehn ältesten Stadtmuseen in unserem Land. Im Fokus stehen die Museumsgründerinnen und Museumsgründer des 19. Jahrhunderts und ihr bürgerliches Engagement für die Errichtung von Museen und den Aufbau wissenschaftlicher Netzwerke.

Beteiligt sind das Rollettmuseum der Stadt Baden, das Stadtmuseum Wiener Neustadt, das Museum Retz, das Stadtmuseum Korneuburg, das Stadtmuseum St. Pölten, das Stadtmuseum Melk, das museumkrems, das Krahuletz-Museum Eggenburg, das Zeitbrücke-Museum Gars am Kamp und das Stadtmuseum Zwettl.


Details zum Projekt

MuseumsMenschen. Gründungsgeschichte der Stadtmuseen in Niederösterreich.

Univ.Prof.in Dr.in Anja Grebe, Donau-Universität Krems, Department für Kunst- und Kulturwissenschaften
Kontakt

Dezember 2017 bis Februar 2020

Gefördert aus Mitteln des FTI-Programms des Landes Niederösterreich (Wissenschaft und Forschung).

Mobile Dinge

Mit menschlichem Orts­wechsel, egal ob freiwillig oder erzwungen, geht die Mobilität von Dingen und Ideen einher: Die damit verbundene Begegnung mit dem „Fremden“ hatte und hat das Potenzial, das „Eigene“ zu verändern, sei es durch die Attraktivität des „Neuen“ und die damit verbundene Aneignung, oder aber durch Ablehnung desselben. Somit sind mobile Dinge, Menschen und Ideen zentrale Faktoren soziokulturel­ler Veränderung.

Das Projekt "Mobile Dinge" (2019-2021) untersucht diese Dynamiken in insgesamt sechs Themenbereichen in Zeitschnitten von über 7000 Jahren mittels Objekten aus den Landessammlungen Niederösterreich sowie institutioneller Sammlungen auf dem Gebiet des heutigen Niederösterreichs.

Am Projekt beteiligt sind das Institut für jüdische Geschichte Österreichs, das Institut für Realienkunde des Mittelalters und der frühen Neuzeit der Universität Salzburg, das Ilse Arlt-Institut für Soziale Inklusionsforschung an der FH St. Pölten, das Institut für Geschichte des ländlichen Raumes, das Ludwig-Boltzmann Institut für Kriegsfolgen-Forschung, das Zentrum für Museale Sammlungswissenschaften der Donau-Universität Krems und das Museumsmanagement Niederösterreich.

DETAILS ZUM PROJEKT

 

Die Sammlungen der "Kriegsmuseen" zum Ersten Weltkrieg

Forschungsauftrag des Landes Niederösterreich zu den Sammlungen der ehemaligen Kriegsmuseen über den Ersten Weltkrieg in Niederösterreich. Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit dem Museum Retz durchgeführt.

Basis ist der im Zuge des Pilotprojekts „Schätze ins Schaufenster – Qualitätsoffensive Museumsdepots“ aus dem Rathausturm geborgene Bestand der Kriegssammlung, welche von 1926 bis 1947 als "Kriegsmuseum Retz" ausgestellt war. Über 3.000 Objekte und Dokumente aus der Zeit des Ersten Weltkriegs konnten geborgen, konservatorisch behandelt, inventarisiert und fachgerecht untergebracht werden.

Einen Überblick über den Retzer Bestand und einen Einblick in das Forschungsprojekt gibt die Publikation „Der Große Krieg im kleinen Museum – Das Kriegsmuseum Retz (1926-1947)“, die am 10. November 2018 im Museum Retz vorgestellt wurde. Ein Bericht zur Veranstaltung ist in unserem Einblicke-Blog zu finden. 

 

Die Sammlungen der "Kriegsmuseen" zum Ersten Weltkrieg in der Zwischenkriegszeit in Niederösterreich.

Auftragsforschung 2016-2018 in Zusammenarbeit mit dem Museum Retz, Mag.a Helene Schrolmberger.

Finanziert vom Land Niederösterreich.

Buchpublikation im November 2018.

"Schätze ins Schaufenster - Qualitätsoffensive Museumsdepots"

Pilotprojekt im Rahmen der Museumsförderung des Landes Niederösterreich in den Jahren 2013-2017. Fortsetzung der Fördermaßnahme in den Jahren 2019-2022.

In ausgewählten Stadt-, Stifts- und Regionalmuseen Niederösterreichs mit historisch bedeutenden Sammelbeständen wurden bzw. werden in Zusammenarbeit mit dem Institut für Konservierung und Restaurierung der Universität für Angewandte Kunst in Wien Depotbestände aufgearbeitet.

Am Projekt beteiligt waren von 2013-2017 das Krahuletz-Museum Eggenburg, das Stift Neukloster in Wiener Neustadt (Kunst- und Wunderkammer), das Museum Retz, das Stadtmuseum Korneuburg (Schaudepot) und das Zisterzienserstift Zwettl (Stiftssammlungen). Weiters das Museum im Ledererhaus  in Purgstall an der Erlauf sowie neu seit November 2019 das museumkrems und die Projektinitiative "Mariazell im Wienerwald".

Einen umfassenden Einblick in die Arbeiten der ersten Projektperiode gibt die Publikation „Depotoffensive“, die am 26. März 2019 im Stift Neukloster präsentiert wurde.

Details zum Projekt