Museumstage
Museumstage widmen sich ausgewählten Themen der Museumspraxis in kompakter Form. Sie bieten den Teilnehmenden eine wichtige Plattform für das gegenseitige Kennenlernen und den Austausch innerhalb der Museumsgemeinschaft.
Der Österreichische Museumstag findet jährlich im Oktober statt und ist eine öffentlich zugängliche Fachtagung, bei der alle Interessierten willkommen sind. Mehr Informationen dazu finden Sie auf der Website zum Österreichischen Museumstag.
Die Themen der vergangenen Niederösterreichischen Museumstage finden Sie im Archiv.
29. Niederösterreichischer Museumstag · 15. März 2026 · Schloss Katzelsdorf
Thema: KI trifft Museumsalltag. Strategien für die Praxis
Ort: Schloss Katzelsdorf, Schlossstraße 1, 2801 Katzelsdorf
Museen genießen das Vertrauen der Öffentlichkeit, sie stehen für verlässliche Information und hohe Glaubwürdigkeit. Museen bewahren nicht nur physische Objekte, sondern speichern, erzeugen und vermitteln Wissen. Vor diesem Hintergrund gewinnt die Frage an Bedeutung, welche Auswirkungen KI‑Anwendungen auf die tägliche Museumsarbeit heute und künftig haben.
Welche Chancen und Grenzen bringen KI‑Werkzeuge für Museen? Wie gelingt es, den Blick auf Sammlungen zu erweitern und neue Perspektiven zu ermöglichen? Wie bleiben Transparenz, Datensicherheit und inhaltliche Zuverlässigkeit gewahrt? Wie bleibt der Mensch die souveräne Instanz?
Der niederösterreichische Museumstag bietet Anregungen, Beispiele und Orientierungspunkte für eine eigene, zukunftsorientierte Strategie.
Nachlese:
- Programm des 29. Niederösterreichischen Museumstags: Download
- Kurzzusammenfassungen der Vorträge: Download
- Präsentationen:
- Mit gemeinsamer Strategie zur Umsetzung: Digitalisierungsoffensive der Salzburger Landesmuseen
Doris Fuschlberger, Amt der Salzburger Landesregierung - Wie nutzt man KI in Archiv und Bibliothek? - Ein Arbeitsbericht aus dem NÖ Landesarchiv
Nikolaus Wagner, Niederösterreichisches Landesarchiv - KI praktisch: Zwischen Inventarbuch und Online-Sammlung
Astrid Hammer, Volkskundemuseum Wien - Vom Text zur Teilhabe: Wie KI das Museum für die Jugend übersetzt
Florian Papouschek, Gerhard Pobenberger, Heimatmuseum Ebreichsdorf - smArt Data Bridge im Krahuletz-Museum – digitale Welten im musealen Raum
Susanne Stökl, Markus Winterberger, Andrea Nagl, Krahuletz-Museum, Eggenburg
- Mit gemeinsamer Strategie zur Umsetzung: Digitalisierungsoffensive der Salzburger Landesmuseen
Nachlese Erstes Forum Bürger*innenforschung Niederösterreich
"Eine Woche vor dem niederösterreichischen Museumstag erhielt das Team des Forums Bürger*innenforschung eine gute Nachricht – alle 60 zur Verfügung stehenden Plätze waren ausgebucht. Die 2025 vom Forschungsverbund Interdisziplinäre Regionalstudien (first) und dem Museumsmanagement entwickelte Idee, über dieses Format die Forschungs- und Museumslandschaft Niederösterreichs miteinander ins Gespräch zu bringen, schien also gut anzukommen. Das hat sich in der Praxis dann auch im Schloss Katzelsdorf, dem diesjährigen Veranstaltungsort, gezeigt.
An vier „Thementischen“ berichteten Forscherinnen und Forscher über ihre Projekte Digitale Erinnerungslandschaft Niederösterreich, Smart Map of Jewish History, Industrie im Dorf und Connecting Memories, und an einem fünften stand das Niederösterreichische Landesarchiv für Fragen, Tipps und Auskünfte zur Verfügung. Die in Gruppen eingeteilten Teilnehmerinnen und Teilnehmer wechselten dabei im Zehnminuten-Takt von einem Tisch zum anderen, wodurch sich unter allen Beteiligten eine Art „Speeddating“ entwickelte.
Zwischen Pinnwänden, Projekt-Plakaten, Monitoren und Informationsmaterial wurden Kontaktdaten ausgetauscht, Hinweise gegeben, Termine vereinbart, Einladungen ausgesprochen und Bekanntschaften geschlossen. Die Stimmung war gelöst und amikal, was zwar die von Seiten der Veranstalter intendierte Kaffeehaus-Atmosphäre erzeugte, aber auch zu einer entsprechenden Geräuschkulisse führte. Nicht alles war perfekt, aber das Experiment ist gelungen. Das Forum Bürger*innenforschung wird 2027 deshalb in die nächste Runde gehen."
Christoph Lind für das Team Bürger*innenforschung


























































