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Bildung, Bürger und Nation: Stadtmuseen im 19. Jahrhundert

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Wie kam es zur Gründung der ersten Stadtmuseen? Wer waren die Museumsmenschen, die dahinterstanden? Waren die Gründungsgeschichten im europäischen Vergleich ähnlich oder gibt es große Unterschiede? Was sammelte man und warum? Und was müssen Stadtmuseen heute leisten?

Diesen und ähnlichen Fragen widmete sich die Tagung "Bildung, Bürger und Nation. Stadtmuseen im 19. Jahrhundert" am 3. und 4. Oktober 2019 in Wiener Neustadt, durchgeführt von der Donau-Universität Krems in Kooperation mit dem Institut für Österreichkunde. Etwa 80 Teilnehmende lauschten den Ausführungen der internationalen Vortragenden. Anlass war das FTI-Projekt „MuseumsMenschen“, das gemeinsam mit dem Museumsmanagement Niederösterreich die Gründungsgeschichte der zehn ältesten Stadtmuseen in Niederösterreich erforscht: Bei diesen Museen handelt es sich um das Rollettmuseum Baden, das Stadtmuseum Wiener Neustadt, das Museum Retz, das Stadtmuseum Korneuburg, das Stadtmuseum St. Pölten, das Stadtmuseum Melk, das museumkrems, das Krahuletz-Museum Eggenburg, das Zeitbrücke-Museum Gars am Kamp und das Stadtmuseum Zwettl: Fast alle waren bei der Tagung auch vertreten.