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Arnulf Rainer & Art Brut

Sonderausstellung
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Arnulf Rainer: Profil (LSD Arbeit), 1967 (© Arnulf Rainer, Foto: Landessammlungen NÖ)
Arnulf Rainer: Profil (LSD Arbeit), 1967 (© Arnulf Rainer, Foto: Landessammlungen NÖ)
In einer eindrucksvollen Ausstellung widmet sich das Arnulf Rainer Museum in Baden bei Wien der vielschichtigen Beziehung zwischen Arnulf Rainer und der Art Brut.

In der Nachkriegszeit wurde Arnulf Rainer durch seine intensive Auseinandersetzung mit dem Surrealismus erstmals auf Art Brut aufmerksam, die der französische Künstler Jean Dubuffet 1945 als Ausdruck von Kreativität jenseits etablierter Normen definierte. Arnulf Rainers Interesse an dieser "rohen" Kunst wurde vor allem durch die Entdeckung der Gugginger Künstler vertieft. Über das einflussreiche Buch Schizophrenie und Kunst von Leo Navratil, dem Gründer des Zentrums für Kunst-Psychiatrie Gugging, kam Rainer mit den dortigen Künstlern in Kontakt. Aus dieser Begegnung entwickelte sich eine langjährige Auseinandersetzung - sowohl in Rainers Sammlungstätigkeit als auch in seinem künstlerischen Schaffen.

In der Ausstellung werden Werke von Arnulf Rainer, Johann Garber, Johann Hauser, Margarethe Held, Rudolf Horacek, Fritz Koller, Hans Krüsi, Rudolf Liemberger, Friedrich Schröder-Sonnenstern, Volkmar Schulz-Rumpold, Sava Sekulić, Oswald Tschirtner, August Walla und Adolf Wölfli sowie die Gemeinschaftsarbeiten von Rainer mit Koller und Hauser gezeigt.

Adresse und Kontakt

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Termin

18.10.2025 - 04.10.2026

Veranstaltungsort

Arnulf Rainer Museum
Josefsplatz 5
2500 Baden
Bezirk Baden

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