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Zinscoupons zur "Zwangsanleihe" der Republik Österreich der Jahre 1924 bis 1926

-Zinsscheine - Insgesamt 36 Coupons, auf 6 Einzelbögen (23,8 x9,3) cm zu je 6 Stück. -1924-1926: Serie 014 über 30000 Kronen; Serie 38 über 3000 Kronen; "zahlbar bei der Staatszentralkasse in Wien. – Verjährung nach sechs Jahren vom Fälligkeitstage an."

Inventarnummer
03491
Teilsammlung
Währung/Wertpapiere/Lose/Aktien
Objektgeschichte
Quelle: https://nonvaleurs.tumblr.com/post/167553017772/%C3%B6sterreichs-zwangsanleihe-1922 : " Hyperinflation der Krone und im ganzen Lande Österreich wenig Bereitschaft Staatsanleihen zu zeichnen. Da griff die 1918 neu gegründete Republik Österreich zur zwangsweisen Begebung einer Staatsanleihe, der „6%igen amortisablen inneren Bundesanleihe der Republik Österreich (Zwangsanleihe), ausgestellt am 1. Oktober 1922“ Steckbrief der österreichischen Zwangsanleihe von 1922 Emittent: Republik Österreich - der Bundesminister der Finanzen Emission: 6%ige amortisable innere Bundesanleihe der Republik Österreich (Zwangsanleihe), ausgestellt am 1. Oktober 1922“. Zeichnungspflicht: Zur Sanierung des Bundeshaushaltes der Republik Österreich wurde auf den unbeweglichen und beweglichen Besitz im Gebiete der Republik (Gesetz vom 24.7.1922, B.G. Blatt Nr. 491) eine Zwangsanleihe ausgeschrieben. Die Anleihe, soweit sie von den inländischen Aktiengesellschaften aufzubringen war, betrug 7% des Kurswertes am 30.6.1922. Bei den zum Geschäftsbetriebe im Inlande zugelassenen ausländischen Aktiengesellschaften hatte als Berechnungsgrundlage für die Bemessung der Anleihe der Kurswert der dem inländischen Geschäftsbetrieb gewidmeten Quote des gesamten Aktienkapitals zu dienen. Wenn diese Grundlage nicht einwandfrei festgelegt werden konnte, so war die Anleihe mit dem 15fachen der besonderen Erwerbssteuer für 1921 zu berechnen. Einzahlungstermine je nach Art der abgabepflichtigen Vermögensbestände in verschiedenen Teilzahlungsquoten vom 15.9.1922 bis 16.1.1923. Rückstände waren in Goldkronen in der Relation 10.000 Papierkronen = 1 Goldkrone zu leisten (B.-G.-Blatt Nr 24.1923, B. G. vom 20.12.1922). Emissionsbetrag: - Verwendungszweck: Zur Deckung des dringendsten Geldbedarfes der Republik Österreich bis zur Herstellung des finanziellen Gleichgewichtes im Bundeshaushalt. Laufzeit: 1. Oktober 1922 bis 1. Oktober 1972 (50 Jahre) Zinsfuß: 6% Zinstermine: 1. April/ 1.Oktober Stückelung: Stücke zu 25.000, 100.000, 1.000.000, 10.000.000, 50.000.000 und 100.000.000 Kronen. Geplante Tilgung: Die Titres sind vom Jahre 1923 an innerhalb längstens 50 Jahren durch Verlosung zurückzuzahlen oder sonst aus dem Umlaufe zu ziehen, insofern der auf ein Jahr entfallende Teilbetrag der Anleihe nicht im Wege freiwilligen Rückkaufes zur Rückzahlung gelangt ist. Tilgung 1923 durch Verlosung. Die Titres sind in 50 Serien eingeteilt, von denen im Juli jeden Jahres eine Serie zur Auslosung gelangt. Die letzte Kapitalrate wird ohne Auslosung am 1.10.1972 rückgezahlt. Umlauf Ende 1933: 22.426.680 Schilling Börsennotiert: Wien, seit Januar 1923 Zahlstellen: Staatszentralkasse in Wien, alle Banken und Bankfilialen, Postämter und Steuerämter Verjährung: Kapitalfälligkeit 30 Jahre, Zinsscheine 6 JaHre ". ; (-Zitat und Bearbeitung von Hans-Georg Glasemann, nonvaleurs.de@gmail.com )
Schlagworte
Wertpapiere
Material
Papier
Höhe
23.8 cm
Breite
9.3 cm
Technik
Druck
Objekttyp
Museumsobjekt

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