Bild "Wiener Damenmode"
Wiener Damenmode, um 1820 Kolorierte Lithographie von Franz Stöber (1795-1858) nach Philipp von Stubenrauch (1784-1848), vergoldeter Ochsenaugenrahmen der Zeit. Diese Modedarstellung stammt aus der 1816 vom Textilhändler und Modejournalisten Johann Schickh (1770-1835) gegründeten "Wiener Modezeitung", die bis 1848 über 1700 Modeblätter veröffentlichte. Die Originalentwürfe lieferte der Maler und Hofopernkostümbildner Philipp von Staubenrauch.
Inventarnummer
FP0127
Teilsammlung
Sammlung Polleroß (Museum)
Objektgeschichte
Die Damenmode zur Zeit des Wiener Kongresses und in den Jahren danach war durch eine hochangesetzte Taille, einen nur leicht ausgestellten Rock und enganliegende Ärmel mit Schulterpuffen gekennzeichnet. Die bevorzugt weißen Kleider wurden mit bunten breitkrempigen Hüten und Kaschmirschals kombiniert. Kam die Empiremode aus Frankreich, so verrät der "Shawl" aus der Wolle der Kaschmirziege seine Herkunft aus der englischen Kolonie am Himalaja. Die rasche Vermittlung dieser internationalen Strömungen erfolgte durch neue Medien und Techniken wie Modezeitung und Lithographie (Steindruck).
Bemerkungen
P1
Schlagworte GTK
Material
Glas, Holz, Papier
Entstehungszeit
um 1820
Anzahl/Stück
1
Breite
21 cm
Länge
27.5 cm
Technik
Lithografie, vergoldet
Objekttyp
Museumsobjekt
Lizenzbedingung
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