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Teil der Kulturregion Niederösterreich

Freiwilligenmesse 2016

Freiwilligenmesse 2016

1. und 2. Oktober im Wiener Rathaus

Das Museumsmanagement Niederösterreich nimmt zum zweiten Mal an der Freiwilligenmesse Wien teil.

 

Interessierte bekommen bei unserem Stand Informationen über die vielfältigen Arbeitsfelder in Museen und wie spannend und erfüllend die Arbeit in und um ein Museum sein kann. Man trägt dabei nicht nur zur Erhaltung, Bewahrung und Erforschung von Kulturgütern, sondern auch zur Identitätsbildung, Bewusstseinsbildung und zur Verankerung im Ort bei. Weiters kann man sich neue Kenntnisse aneignen und sein Wissen erweitern. Neben sozialen Kompetenzen können auch fachspezifische Kenntnisse erworben werden.

 

Einige der Arbeitsfelder im Museum: Inventarisierungsarbeiten, Archivpflege, Veranstaltungsorganisation, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Ausstellungsgestaltung und -aufbau, wissenschaftliche Recherche und Erforschung, Reparatur und Pflege der Objekte, buchhalterische Aufgaben, Projektplanung, Kinderbetreuung und Kulturvermittlung.

Brauchen Sie in Ihrem Museum Unterstützung? Oder haben Sie ein spannendes Tätigkeitsfeld, das derzeit unbesetzt ist?

 

Wenn ja, dann schicken Sie uns bis 15. September eine kurze Information, welchen Aufgabenbereich Sie einem freiwilligen Helfer anbieten können.

Teilen Sie uns die Kontaktadresse mit, bei der sich ein Interessent melden kann.

 

Eine Liste mit den Angeboten wird dann auf der Messe für alle Interessenten aufliegen. Angaben bis 15. September 2016 an: office[a]noemuseen.at

Die Freiwilligenmesse findet am Sa, 1. Oktober 2016 und So, 2. Oktober 2016 im Wiener Rathaus (Lichtenfelsgasse 2, 1010 Wien) statt.

Wir freuen uns auf viele Besucher bei unserem Stand!

(c) Freiwilligenmesse

Das Programm:


Samstag, 1. Oktober          Schwerpunkt: Freiwillige 60+

11:00  Messebeginn

13:00 Offizielle Eröffnung und Podiumsdiskussion

Ort: Festsaal

14:00  Info-Vortrag: Freiwilligenarbeit – gewusst wie!

Ort: Nordbuffet

14:30  60+ Spezial: Aktiv für mich und andere

Ort: Nordbuffet

15:30  Info-Vortrag: Typfrage - welches Ehrenamt passt zu mir?

Ort: Nordbuffet

16:30  Info-Vortrag: Freiwilligenarbeit – gewusst wie!

Ort: Nordbuffet

17:00  Aus der Praxis: Freiwillige 60+ berichten      

Ort: Nordbuffet

18:00  Messe-Ende Samstag   

     

* Alle angeführten Veranstaltungen sind für die Messebesucher frei und kostenlos zugänglich 

 

Sonntag, 2. Oktober          Schwerpunkt: Asyl & Integration

                  

10:00  Messebeginn

11.00  Info-Vortrag: Typfrage - welches Ehrenamt passt zu mir?

Ort: Nordbuffet

12:00  Info-Vortrag: Freiwilligenarbeit – gewusst wie!

Ort: Nordbuffet

13:00  Podiumstalk: Vom Ich zum Wir. Wie Einzelengagement für Integration Wirkung zeigt 

Ort: Festsaal

14:00  Info-Vortrag: Freiwilligenarbeit – gewusst wie!

Ort: Nordbuffet

14:30  Aus der Praxis: Freiwillige aus dem Integrationsbereich berichten

Ort: Nordbuffet

15:30  Info-Vortrag: Typfrage - welches Ehrenamt passt zu mir?

Ort: Nordbuffet

17:00  Messe-Ende  

 

Workshops für bereits aktive Freiwillige (Anmeldung nötig)

 

Samstag, 1.10., 14.00-15.30 Uhr:

Lernhilfe für Kinder / Tipps für Freiwillige.

Leitung: Florian Selimov, Wiener Lerntafel

Details und Anmeldung bis 25.9.: www.f-drei.at

 

Samstag, 1.10., 16.00-17.00 Uhr:

Begleitung von Lerngruppen mit Flüchtlingen – Tipps zum Sprachenlernen für Freiwillige

Leitung: Martin Weinberger, ZUSAMMEN:ÖSTERREICH

Details und Anmeldung: www.f-drei.at

 

Freiwillige Mitarbeiter in Museen und Sammlungen in Niederösterreich

Dipl.-Ing. Dr. Robert Pražak, Zinnfigurenwelt Katzelsdorf:

 

"Man kann auf die Pension warten oder auch schon vorher loslegen. Ich habe mich für Letzteres entschieden. Als selbständiger Energetiker und Unternehmensberater arbeite ich ausschließlich mit Herz & Hirn. Da fehlt mir - trotz Ausgleichssports - die manuelle Tätigkeit. Ich wollte etwas mit den Händen erschaffen, an dem auch andere Freude haben. Völlig unerwartet, aber nicht weniger glücklich, bin ich beim Dioramen-Bau für eines der größten Zinnfigurenmuseen der Welt gelandet. Ebenso unerwartet sind dabei auch über 40 Jahre alte Erfahrungen mit selbstgebauten Modellbahnanlagen wiedererwacht. Die historische und gestalterische Bandbreite ist bei Zinnfiguren aber vergleichsweise größer – es gibt ja bekanntlich keine altägyptischen Eisenbahnen. Abgerundet durch den sehr empfehlenswerten Museumskustoden-Lehrgang bin ich in einer für mich völlig neuen Welt gelandet und kann meine Horizonte nun wieder in eine neue Richtung erweitern. Das Schönste daran ist es, Freude zu empfinden und auch anderen zu bereiten."

Claudia Hanf-Effenberger, Musealverein Waidhofen an der Ybbs:

 

"Nach über drei Jahrzehnten Lehrertätigkeit im Bereich der Behinderten Pädagogik, habe ich mich mit dem Beginn meiner Pensionierung den Themenbereichen Kunstgeschichte und Museen zugewandt.

Vor vier Jahren bin ich dem Vorstand des Musealvereins Waidhofen a.d.Ybbs beigetreten und habe begonnen, mich in die vorhandene Universalsammlung einzuarbeiten. Um für diese Arbeit besser gerüstet zu sein, habe ich u.a. an dem Kustodenlehrgang des Museumsmanagement Niederösterreich teilgenommen. Mit den neu gewonnenen Erkenntnissen widme ich mich jetzt mit Freude der Aufarbeitung der Sammlung."

Letztes Jahr haben uns am Messestand unterstützt:

Dr. Christine Gabriel


Als Pathologin war ich jahrzehntelang am Mikroskop mit Befunden beschäftigt. Väterlicherseits künstlerisch vorbelastet, habe ich vor Jahren zur intensiven Beschäftigung mit der Ölmalerei und der Radierkunst gefunden. Dadurch war es für mich klar, dass ich im Ruhestand ehrenamtlich im Kunstbereich tätig sein wollte. Als Langenzersdorferin kann ich mich im Langenzersdorf-Museum (LEMU) in vielerlei Hinsicht einbringen. Speziell restauratorische Tätigkeiten machen mir viel Freude und dabei erweisen sich die vom Museumsmanagement Niederösterreich angebotenen Kurse als wertvolle Hilfe! Neue Erfahrungen und erlebte Wertschätzung bereichern einen neuen Lebensabschnitt! Pensionsschock? Gibt's nicht!

Prof. Reinhard Fahrengruber


Über dreißig Jahre unterrichtete ich an verschiedenen Pflichtschulen (Volksschule, Hauptschule, Polytechnische Schule), natürlich auch das Fach Geschichte neben Deutsch, Mathematik und Technisches Zeichnen. Immer schon interessierte ich mich für Heimatgeschichte und publizierte Artikel in verschiedenen Zeitschriften, schrieb Drehbücher für die sechsteilige TV-Dokumentation „Die österreichische Eisenstraße“ und hatte schließlich eine eigene Filmproduktion, wo ich u. a. mit dem FWU in München zusammenarbeitete und Unterrichts-DVDs erstellte. Seit meiner Pensionierung (2008) engagiere ich mich im „Verein VEMOG“ (Verein zur Erforschung des Mostviertels) und publiziere jedes Jahr einen Artikel in den Waidhofner Musealblättern. Bei der Landesaustellung "ÖTSCHER:REICH" konnte ich die Kuratoren Beat Gugger und Gerhard Proksch beraten, vor allem auf dem Gebiet des Eisenwesens. Für die 19 Eisenstraße-Museen habe ich auch Kurzfilme produziert. Nach meiner Lehrertätigkeit fungiere ich in der Pension als Erwachsenen- und Volksbildner und denke, dass man nicht weit verreisen muss, da man hinter der eigenen Haustür die spannendsten Geschichten finden kann!


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